MNEMOSYNE

    mit Arbeiten von Stefan Bergmann

    29. März bis 10. Mai 2009



    "Wie ruhig arbeitet der Bergmann in seinen tiefen Einöden, entfernt von dem unruhigen Tumult des Tages, und einzig von Wissbegier und Liebe zur Eintracht beseelt. Sein Beruf lehrt ihn unermüdliche Geduld, und lässt nicht zu, dass sich seine Aufmerksamkeit in unnütze Gedanken zerstreue. Er hat mit einer wunderlichen harten und unbiegsamen Macht zu tun, die nur durch hartnäckigen Fleiß und beständige Wachsamkeit zu überwinden ist. Oft zerschlägt sich ein Gang vor dem Bergmannn in tausend Trümmern: Aber der Geduldige lässt sich nicht schrecken, er verfolgt ruhig seinen Weg und sieht seinen Eifer belohnt, indem er ihn bald wieder in neuer Mächtigkeit und Höflichkeit ausrichtet." Ein solchermaßen unermüdlich, ruhig und geduldig tätiger Bergmann wie ihn Novalis in seinem Roman "Heinrich von Ofterdingen" schildert, in dem der Bergbau zum Sinnbild des menschlichen Lebens und zum Symbol für den Weg nach innen, in die Tiefen der Seele, der Psyche, des Unbewussten und der archaischen Archetypen wird, ein solcher Bergmann ist auch – nomen est omen – der Maler Stefan Bergmann....

    Auszug Katalogtext 2006 Jürgen Glocker



    Begleitprogramm

    Eröffnung der Ausstellung
    Begrüßung: Volker Lindemann, Waldkirch
    Einführung: Dr. Jürgen Glocker
    Musikalische Umrahmung: Stücke für Gitarre gespielt von Stefan Goeritz
    Sonntag, 29. März 2009, 11 Uhr

    Schreibnacht
    in der Ausstellung mit R. Burkhart und P. Joswig
    Samstag, 04. April 2009, 19 Uhr

    Kunstgespräch
    in der Ausstellung mit F. Reusche
    Donnerstag, 09. April 2009, 20 Uhr

    Filosofisches Forum im Georg-Scholz-Haus
    Würde: Überlegungen zu einem der zentralsten und schillerndsten Begriffe der Ethik - Impulsvortrag und Gesprächsmoderation Dr. Klaus Scherzinger, Glottertal
    Freitag, 24. April 2009, 20 Uhr

    Finissage
    10 Uhr: Lesung der Texte aus der Schreibnacht
    11 Uhr: Tschechische Matinée im Rahmen der 4. Freiburger Tschechischen Kulturtage. Der Slampoetry- Künstler Jaromir Konecny liest humorvolle Geschichten tschechischer Autoren. Musikalische Begleitung von dem tschechischen Zitherspieler Michal Müller mit Jazz-, Pop- und Weltmusik-Klängen
    Sonntag, 10. Mai 2009


    Öffnungszeiten
    Donnerstag 15 bis 20 Uhr
    Freitag und Samstag 15 bis 18 Uhr
    Sonn- und Feiertag 10 bis 13 Uhr

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